Zur erneuten Verschiebung der Eröffnung des Lüdenscheider Rathaustunnels und zum trotz Ankündigung nicht erfolgten Baubeginn erklärt der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Ratsfraktion Philipp Kallweit:
„NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer bewegt sich mit Highspeed zum Gipfel der Lächerlichkeit. Im Sommer war vollmundig vor Ort angekündigt worden, es würde im Oktober nun endlich losgehen mit den Bauarbeiten im Tunnel. Jetzt ist November und es tut sich mal wieder nichts. Das Verständnis für die immer weiteren Verzögerungen am Rathaustunnel ist ohnehin schon bei fast niemandem mehr gegeben – umso mehr bleibt unverständlich, weshalb die neue Verzögerung mal wieder nicht kommuniziert worden ist. Es wirkt fast so, als würde man beim Landesbetrieb hoffen, dass sich bloß keiner an die Äußerungen aus dem Sommer erinnert.
Die gesamte Kommunikation rund um die Tunnelsanierung ist und bleibt eine Frechheit. Die Bürgerinnen und Bürger werden nicht informiert und wenn es dann mal neue Zeitpläne gibt, werden die nach wenigen Monaten wieder gerissen. Da kann der Verkehrsminister gerne in Facebook-Videos erklären wie schnell und super jetzt alles laufen wird – wie mit uns Lüdenscheiderinnen und Lüdenscheidern und dem Tunnel umgegangen wird, ist nicht mehr in Worte zu fassen.“