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Tresengespräch mit Nezahat Baradari

Am Abend des 20. Mai lud die Lüdenscheider SPD zu einem weiteren Tresengespräch in den Schankraum der Gaststätte Dahlmann. Zu Gast war bei dieser Ausgabe die im Januar in ihr Amt gestartete lokale Bundestagsabgeordnete Nezahat Baradari.

Nach einer Einleitung des Stadtverbandsvorsitzenden Fabian Ferber, der auf das kommende Europafest und die wichtigen bevorstehenden Europawahlen hinwies, gab es einen Input durch Nezahat Baradari zu den Themen, die aktuell im Bundestag relevant sind, insbesondere zu den von der SPD vorangetriebenen Themen. So plädierte Baradari zum Beispiel für eine Grundrente ohne Bedürftigkeitsprüfung.

Wer den Soli für die obersten 10% abschaffen will, der kann nicht mit einer Grundrente ankommen.

– Nezahat Baradari

Außerdem kritisierte sie die Arbeit der AfD im Bundestag als unkooperativ und „einfach schlimm“.

In der anschließenden Diskussionsrunde wurde eine bunte Mischung an Themen diskutiert. Einerseits eine mögliche bevorstehende Konfrontation im Iran, aber auch die Anerkennung von ausländischen Berufsabschlüssen. Die Themen Kohlekompromiss, Israelpolitik, Digitalisierung und Zukunft der Arbeit wurden über die Zeit ebenfalls angerissen.

Zum Abschluss wurde noch über die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Südwestfalen im Zuge der Transformation diskutiert. Dabei bekräftigte Nezahat Baradari, dass man das Thema im Blick habe und es auf der Agenda stehe.