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„Wir müssen mehr tun für die Städte und Gemeinden!“

Der soziale Wohnungsbau ist kein Auslaufmodell. Das ist die Meinung der SPD, nachdem man im letzten Jahr mit den Lüdenscheider Wohnungsbaugesellschaften über die Wohnsituation in der Stadt sprach. Fabian Ferber hieß die Anwesenden zum Tresengespräch zu diesem Thema willkommen. Zu Gast war Hans-Willi Körfges, Mitglied des Landtags und Vorsitzender des zuständigen Ausschusses.

Wichtig sei, dass Wohnen für alle Menschen in der Stadt erschwinglich und möglich ist, betonte Ferber eingangs des Tresengesprächs. Die Stadt Lüdenscheid sei bei den Zuschüssen für den sozialen Wohnungsbau herabgestuft worden.

Körfges begann mit einem kurzen Input zum Thema. Er beklagte die Privatisierung der städtischen Wohnungsbaugesellschaften und führte die Wohnungsbaupolitik der Stadt Wien als positives Beispiel an.

Auch das Instrument der Wohnungsbaugenossenschaft unterstützt Körfges, vor allem vor dem Hintergrund des Verlustes der Sozialbindung bei vielen Wohnungen in der nächsten Zeit. Auch hier möchte die SPD Lüdenscheid gegensteuern.

Die aktuelle Landesregierung mache mit ihrem Kurs außerdem deutlich, dass der Abbau von Mieterrechten nicht zu mehr bezahlbaren Wohnraum führe.

„Der Abbau von Mieterrechten ist das, was diese Landesregierung im Schilde führt!“

– Hans-Willi Körfges

In der anschließenden Diskussion beteiligten sich viele Gäste und brachten verschiedene Ideen zum Wohnungsbau ein. Gordan Dudas beklagte beispielsweise, dass für Familien mit Kindern wenig Wohnraum erschwinglich ist.

So diskutierte man gut zwei Stunden lang am Tresen der Gaststätte Dahlmann. Das nächste Tresengespräch findet im Mai statt.