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Anfrage von Verena Kasperek und Steffen Kriegel im Jugendhilfeausschuss

Viele Kinder sind schon im Kindergartenalter fehlernährt. Bedenkt man den Rechtsanspruch ab dem ersten Lebensjahr (seit 1.8. 2013) muss die Ernährung von Kleinstkindern  einen hohen Stellenwert haben. So können früh die richtigen Weichen gestellt werden, um hohe Folgekosten für die Gesamtgesellschaft zu sparen.

1) Gibt es eine Ökotrophologin in den städtischen Einrichtungen?

2) Nehmen ErzieherInnen an Fortbildungen zum Thema frühkindlicher Ernährung teil?

3) Wird das Essen gemeinsam mit den ErzieherInnen eingenommen (Vorbildfunktion) ?

4) Sind die Küchenkräfte in das pädagogische Konzept der Kita eingebunden?

5) Wie hoch wären die zusätzlichen Kosten für eine verbindliche Qualitätssteigerung – nach dem Standard der „Deutschen Gesellschaft für Ernährung“ in den städtischen Einrichtungen?

Wir möchten mit dieser Anfrage ein grundlegendes Bewusstsein für die Wertigkeit von frühkindlicher und kindlicher Ernährung schaffen.  Wir hoffen, eine Signalwirkung auch auf die freien Träger zu geben.

Verena Kasperek, Steffen Kriegel