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Jahreshauptversammlung des Ortsvereins Bräuchen/Versetal

Neue Gesichter im Vorstand

Jens Voß (2. v. l.) und Nicole Schulte (3. v. l. ) mit einem Teil der neu oder erneut gewählten Vorstandsmitglieder des SPD-Ortsvereins Bräucken / Versetal.

Seit 20 Jahren leitet Jens Voß die Geschicke des SPD-Ortsvereins Bräucken / Versetal. Am Samstag wählten ihn die Teilnehmer der Ordentlichen Mitgliederversammlung erneut für zwei Jahre zum Vorsitzenden. Hierzu hatten sie sich im Lüdenscheider Willy-Brandt-Haus versammelt.

Ihm zur Seite steht Nicole Schulte als 1. Stellvertretende Vorsitzende, die Fabian Ferber in diesem Amt nachfolgt. Fabian Ferber kandidierte nicht erneut für dieses Amt, da er sich um den Vorsitz im SPD-Stadtverband Lüdenscheid bewirbt. Neue Kassiererin wurde Caroline Wahl, neue Schriftführerin Martina Flachmeier-Wahl und neuer Organisationsbeauftragter Volkan Avcu. Klaus Schwabe bleibt Bildungsbeauftragter und Bernd Kaiser noch für ein Jahr Mitgliederbeauftragter.

Inhaltlich stand die Digitalisierung der Arbeit im Mittelpunkt der Ordentlichen Mitgliederversammlung. Fabian Ferber erläuterte die Veränderungen, die die Digitalisierung für die Arbeitsplätze insbesondere in der hiesigen Metallbranche mit sich bringen wird. Nur die größeren Betriebe Lüdenscheids beschäftigten sich mit diesem Thema derzeit schon eingehender. Für die kleineren und mittleren Betriebe sei dies noch kein vordringliches Thema. Dies müsste es aber sein, wollten sie auch künftig noch am Markt bestehen.

Einstimmig verabschiedeten die Anwesenden einen Antrag, der dazu aufruft, die Digitalisierung zu gestalten, um Arbeit und Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Die SPD-Ratsfraktion wird aufgefordert, „in Form von Anträgen und Anfragen auf die wirtschaftliche Entwicklung im Rahmen der Digitalisierung einzugehen. Insbesondere soll die Verwaltung aufgefordert werden, mögliche Chancen und Folgen der Digitalisierung für den Öffentlichen Dienst, die Schulentwicklung und die wirtschaftliche Entwicklung in der Stadt aufzuzeigen. Dazu gehört auch, die räumlichen Erfordernisse im Zuge der Planung von Gewerbeflächen rasch zu ermitteln.“

An die SPD-Ratsfraktion und die SPD-Kreistagsfraktion erging die Aufforderung, „den Zustand der beruflichen Bildung in unserer Region zu ermitteln und entsprechende Erfordernisse der Erneuerung der Schulinfrastruktur zu prüfen. Dabei sollen auch die vorhandenen überbetrieblichen Ausbildungsstätten einbezogen werden.“ Ferner sollen beide Fraktionen über Regionale-Projekte im Bereich der beruflichen Aus- und Weiterbildung nachdenken und diese nachdrücklich unterstützen Dabei seien diesbezügliche Möglichkeiten mit Institutionen wie der Fachhochschule Südwestfalen, der Bertelsmann-Stiftung, der Arbeitgeberverbände und der Gewerkschaften zu erörtern und schließlich umzusetzen.

Ferner soll der SPD-Unterbezirk Märkischer Kreis in Fortsetzung seiner Betriebs- und Personalrätekonferenzen das Thema Digitalisierung diskutieren und die Ergebnisse in Form von Anträgen an höhere Gliederungen weiterleiten.