Aus der SPD

Diskussion zur Stadtentwicklung: „Altstadtsanierung ein Geschenk“

WP_20140514_007Am Mittwochabend veranstaltete der SPD-Stadtverband Lüdenscheid eine Podiumsdiskussion zur Stadtentwicklung anlässlich des 125. Geburtstag der Partei auf Lüdenscheider Ebene in den Museen der Stadt Lüdenscheid. Unter der Moderation von Harald Metzger diskutierten das Podium und die anwesenden Gäste über die Entwicklung der vergangenen Jahre. Gleichzeitig wurde ein Ausblick gewagt.

Auf dem Podium waren der Lüdenscheider Immobilienunternehmer Roland Rothmann, Friedrich Wolters (WoltersPartner Architekten und Stadtplaner), Ernst Uhing (Architektenkammer NRW) und Bürgermeister Dieter Dzewas vertreten.

WP_20140514_009Als Themenblöcke wurden Alt- und Innenstadt, Bahnhof und Denkfabrik sowie Wohnbebauung im Stadtgebiet abgehandelt. An vielen Stellen der Diskussion zeigte sich, dass die Inhalte im SPD-Programm durchaus auch auf Wohlwollen der anwesenden Gäste stoßen. Dies betrifft die Sanierung der Alt- und Oberstadt, das Bestreben, bestehende Wohngebiete zu arrondieren anstatt neue Wohngebiete im Außenbereich zuzulassen und den Bahnhof weiter zu entwickeln. Einig waren sich die Teilnehmenden, dass die Sanierung der Alt- und Oberstadt ein Geschenk seien, das man nicht ausschlagen dürfe. Insofern, so Ernst Uhing zum Beispiel, sei das schnelle Handeln der Stadt an dieser Stelle absolut richtig gewesen.

Zum Abschluss der Diskussion machte Dieter Dzewas Mut, was den Ausbau des FH-Standorts betrifft. Er berichtete von Gesprächen mit verschiedenen Akteuren der Hochschulpolitik und erwartet in den nächsten Jahren, dass weitere Studiengänge nach Lüdenscheid kommen. Auch das werde die Stadt neu beleben. Hier gelte es, den „Klebeeffekt“ entstehen zu lassen, sodass junge Leute auch in Lüdenscheid sesshaft werden.