Aus der SPD

SPD-Programmdiskussion – Teil 3: Familienförderung und Seniorenpolitik (3. bis 9. März)

Karin_Löhr

Die öffentliche Diskussion zum SPD-Kommunalwahlprogramm geht in die dritte Runde. In dieser Woche steht der Entwurf zum Programmabschnitt „Familienförderung und Seniorenpolitik“ zur Debatte. Vom 3. bis 9. März sind Interessierte eingeladen, Anregungen und Kritik auf www.spdluedenscheid.de zu äußern.

Im Programmentwurf bekennen sich die Lüdenscheider Sozialdemokraten zur familienfreundlichen Stadt. Das Bündnis für Familie soll weiter gestärkt werden. Die Arbeit der Familienzentren will die SPD stärken. Gleiches gilt für die bereits angestoßenen familienunterstützenden Maßnahmen der Jugendhilfe wie der Besuch von Familien mit Neugeborenen und das damit verbundene Angebot zur Unterstützung. Ferner soll der Ausbau der Kinderbetreuungsmöglichkeiten fortgesetzt werden, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu stärken. Dies betrifft im Besonderen die Maßnahmen zur Erhöhung der Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren.

Jugendzentren sowie Kinderspiel- und Bolzplätze sollen in ihren Stadtteilen erhalten bleiben. Die Erneuerung der Anlagen möchte die SPD fortsetzen. In der auslaufenden Ratsperiode konnte ein neues Jugendzentrum am Buckesfeld etabliert werden. Das ehemalige Jugendzentrum Hebberg fand kürzlich sein neues Domizil in den Räumlichkeiten der Kalver Grundschule. Beide Projekte hat die SPD von Anfang an unterstützt.

Seniorinnen und Senioren sollen laut Programmentwurf dabei unterstützt werden, so lange wie möglich in den eigenen Wohnräumen leben zu können: „Ziel unserer kommunalen Stadtplanungs- und Stadtentwicklungspolitik ist es daher, die für ein selbstbestimmtes Leben mit Hilfe und Pflegebedarf erforderlichen, kleinräumigen Infrastrukturen (Wohnen, pflegerische und pflegeergänzende Angebote, Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten, Verkehrsanbindung) in den Stadtteilen sicherzustellen.“ Der große Erfahrungsschatz älterer Menschen soll über das Ehrenamt allen Lüdenscheiderinnen und Lüdenscheidern zu Gute kommen.

Karin Löhr, Vorsitzende der Arbeiterwohlfahrt (AWO) im Märkischen Kreis, äußert sich zufrieden mit diesem Programmabschnitt: „Die SPD stellt in ihrem Programm die Rolle der ‚jungen Seniorinnen und Senioren‘ besonders heraus. Hier liegt ein ungeheures Potential an Ressourcen, welches es zu nutzen gilt. Ältere Menschen können sowohl bei der Berufsausbildung junger Menschen eine große Hilfe sein, als auch in Betrieben wertvolle Unterstützung leisten. Sie müssen angesprochen und eventuell auch  geschult werden. Dies gilt ebenfalls für alle anderen ehrenamtlichen Tätigkeiten weil viele Aufgaben besondere Fähigkeiten voraussetzen. Hier kommt der Ehrenamtsbörse und dem Mehrgenerationenhaus der AWO eine wichtige Rolle zu. Die Qualifizierung und Vermittlung von Ehrenamtlichen müssen unterstützt werden. Daher freue ich mich als AWO-Kreisvorsitzende, dass die SPD diese Aufgabe erkannt und in ihrem Programm aufgenommen hat.“

 

Link: Zum Programmabschnitt Familienförderung und Seniorenpolitik.