Aus der SPD

„Der Anfang ist gemacht“ 1. Perspektivforum im Kulturhaus

„Der Anfang ist gemacht“, lautete das Resümee des SPD-Stadtverbandsvorsitzenden Gordan Dudas am Samstag nach dem ersten Perspektivforum im Lüdenscheider Kulturhaus.

Diese erste Veranstaltung, zu der auch die Bürgerinnen und Bürger eingeladen waren, konnte abschließend schon einige Ergebnisse und Vorschläge vorweisen.

Drei Arbeitsgruppen zu den Themen Kultur, erneuerbare Energien und Strukturpolitik der Stadt, stellten in der Abschlussrunde dar, welche  Mängel und ungenutzten Ressourcen in der Stadt vorhanden sind und machten auch schon erste Vorschläge, was sich ändern könnte.

Die Arbeitsgruppe, die sich mit den vorhanden Kultureinrichtungen der Stadt befasst hatte, stellte fest, dass  sich die „Kultur“ in der Lüdenscheider Politik nur noch auf verwaltungstechnischer Ebene abspiele. „Es geht gewaltig rückwärts“, hieß es und bei den Politikern herrsche ein katastrophales Desinteresse an diesem Thema. Dabei hätte Lüdenscheid so wunderbare Kultureinrichtungen, wie die Stadtbücherei, die Museen und das Kulturhaus zu bieten. Außerdem gebe es zahlreiche kulturelle Vereine und Interessengruppen. Was unbedingt geschaffen werden müsse, seien funktionierende Netzwerke in allen Bereichen um eine kulturelle „Szene“ entwickeln zu können.

In der „Strukturpolitischen“ Arbeitsgruppe fanden sich vorwiegend die jungen Teilenehmerinnen und Teilnehmer ein. Hier wurde u. a. besonders herausgestellt, dass es für Jugendliche nicht genügend Freizeitmöglichkeiten gebe. Vermisst wurden hier genauere Konzepte. Ebenso fehle Wohnraum für Studenten, die in Lüdenscheid studieren. So könne man die jungen Leute an die Stadt binden.

Zum Thema  Energiewende hieß es, dass es hier ähnlich sei wie bei der Wiedervereinigung: Sie ist nicht umsonst.

Das  Moderatoren Team, Fabian Ferber, Harald Metzger, Stefan Hoffmann und Gordan Dudas, zeigte sich mit den Ergebnissen des ersten Perspektiv-Forums zufrieden.  „Daran wird weiter gearbeitet“, so Stadtverbandsvorsitzender Gordan Dudas. „Und wir hoffen dann auch auf eine rege Beteiligung aus der Bevölkerung“. Und die ist sehr erwünscht. Immerhin sollen deren Wünsche in das Parteiprogramm  der SPD einfließen.